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acameo ist eine Agentur für Kommunikation. acameo schärft Profile. Das Team von acameo zeichnet sich durch besondere Kenntnisse und Erfahrungen in den Bereichen der Unternehmenskommunikation, des Webdesigns und der allgemeinen Rhetorik aus. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Erarbeitung von Strategien für die optimierte Darstellung der Unternehmenskultur. Ihre Kunden sind in den Bereichen Wirtschaft, Politik, Kultur und Wissenschaft tätig. Die Geschäftsführer Frank Duerr und Christian Roppelt sind seit Jahren zuverlässige Partner ihrer Kunden. |
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Visuelle Rhetorik |
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Visuelle Rhetorik ist ein Hauptforschungsfeld der Neuen Rhetorik. Die visuelle Wahrnehmung spielt eine wesentliche Rolle für die Überzeugungsmechanismen beim Adressaten. Wie wird gesehen? Was wird aufgenommen und weiterverarbeitet? Welche Besonderheiten bietet das Sehen als Überzeugungsmittel? |
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Bildrhetorik |
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| Die Bildrhetorik ist in den letzten Jahren stärker in das Blickfeld der Forschung gerückt, dabei ergeben sich viele Bereiche für die Konvergenz von Bild und Rhetorik. Um nur ein Werke, aber ein wichtiges zu nennen: Joachim Knape: Bildrhetorik. Baden-Baden 2007. | ||
Kognitive Rhetorik |
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| Ich möchte Ihnen nun ein Modell vorstellen, dass aus der zeichentheoretischen Feder des Semiotikers Umberto Eco stammt. Eco zeigt, dass die Schematisierung der wahrgenommenen Entitäten unsere Imaginationen und damit unsere Bilder von Objekten oder Prozessen auf semiotische Art und Weise beeinflussen. Das mentale Vorstellungsbild, das das Gesehene oder Gehörte mit bereits Bekanntem verknüpft, ermöglicht erst die Zuordnung zu Konnotationen wie "Spaß" oder "Erfolg" oder "Schönheit". Rhetorik versteht Eco als ein Prozess, der die gesellschaftlich-konventionellen Assoziationen nutzt oder untergräbt.
Umberto Eco unterscheidet genau für diesen Denkprozess drei Bedeutungsinhalte: Der Molare Inhalt (abgekürzt MI1 und MI2) stellt das spezifische Wissen dar. Er fasst das Wissen, das über das Alltagswissen hinausgeht, er ist sozusagen das Inhaltskontinuum des subjektiven Wissens, in unserem Fall die Identität des Unternehmens und die endoxa der Adressaten. Der Kognitive Typus (abgekürzt KT) ist eine Art Regel oder Schema oder Verfahren, das die verschiedensten Anschauungen eines Dinges bündelt, er ist sozusagen die erste Phase der Imagination. Der Nukleare Inhalt (abgekürzt NI) ist eine Art kollektives Vorstellungsbild eines Objekts, im speziellen Fall also das Image eines Unternehmens. Diese drei Inhaltsbereiche sind keine Entitäten, sondern sie stellen Prozesse der Kognition und der Konsensbildung dar. Wir bezeichnen daher die Vorgehensweise mit dieser Differenzierung als Kognitive Rhetorik. Die Kognitive Rhetorik ist aber kein Zaubermittel, um in die Black Box des potentiellen Kunden zu schauen, aber ein Modell, das es einem erleichtert, den Prozess der Imagebildung nachzuvollziehen. acameo analysiert die Unternehmensidentität mit ihrem wertvollen Expertenwissen. Aus diesem Molaren Inhalt erarbeitet man die Strategie durch die Auswahl der Topoi und der anschließenden Eingrenzung beziehungsweise der Erhöhung der Firmenmerkmale. Auf der Gegenseite erkennt man die Zielgruppe, die ihren eigenen Molaren Inhalt besitzt, auch hier bilden sich Meinungen. Egal welcher Kommunikationskanal bedient wird, sei es durch Flyer, Broschüren, Webseiten, Fernsehwerbung, Blogs, Pressemitteilungen, Messeauftritte oder Plakate, nimmt der Adressat diese vermittelte Botschaft wahr und es bildet sich ein Kognitiver Typus, eine Art Imagination des Unternehmens. Wie stark sich dieser Kognitive Typus durch eine mediale Botschaft verändert, hängt auch von den Stärken und Schwächen der einzelnen Kommunikationsinstrumente ab. Verfestigt sich dieses kurze Bild durch die Unternehmenskommunikation, entsteht ein Nuklearer Inhalt, ein Kern, der das kollektive Vorstellungsbild bündelt. Das Image endet hier nicht, sondern dessen Bedeutungsinhalte wandern wiederum in die Erwartungen und Vorurteile der Zielgruppe und in die Expertenmeinungen der Mitarbeiter. So entsteht ein Meinungswechsel und eine soziale Bindung auf der Adressaten- und auf der Expertenseite. Dieser dynamische Prozess verdeutlicht, dass die Imagebildung nicht nur kurzfristig angelegt sein darf, sondern in langfristige strategische Überlegungen eingebunden werden sollte. In dem hier konstruierten Modell steckt der rhetorische Persuasionsbegriff im Gesamtprozess der Kognitiven Rhetorik im Wechselspiel zwischen Identität, Imagination und Image. |
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Weitere Texte zur Rhetorik finden Sie unterNeue Rhetorik - Die Plattform für strategische Kommunikation |
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Professionelle Beratung zu diesen Themen erhalten Sie bei:acameo GbR – Agentur für Kommunikation |